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ALTERNATIVES WOHNEN – ALTERNATIVE ZUKUNFT
Ein transatlantischer Workshop, 8.-10. Oktober - Berlin

Photo Credit: seven resist, Flickr

Angesichts der zunehmenden städtischen Gentrifizierung und des Mangels an bezahlbarem Wohnraum haben Aktivistinnen und Aktivisten auf beiden Seiten des Atlantiks begonnen, sich alternative Wohnräume zu erschließen. Sie wollen damit der urbanen Verdrängung und der allgemeinen Krise der Großstädte entgegenwirken.

Alternatives Wohnen ist der Versuch, die Zukunft in der Gegenwart zu begründen, und zwar durch die Schaffung demokratisch organisierter Wohnformen, die von den Bedürfnissen der Menschen – nicht Profiten – bestimmt werden. Sie reichen von gemeinschaftlichem Landeigentum über Wohnungsgenossenschaften bis hin zu Hausbesetzungen. Und während einige sich auf die Verteidigung des sozialen Wohnungsbaus konzentrieren, malen sich andere eine gerechte und nachhaltige Stadt aus, in der es eine bessere Gesundheitsfürsorge, Nahrungssicherheit und mehr öffentliche Räume gibt.

Doch welche Hindernisse stellen sich der Schaffung alternativen Wohnraums in den Weg? Wie arbeiten Aktivisten und Stadtforscher mit Gemeinden und Stadtverwaltungen zusammen? Und wie kann es gelingen, die transformative Vision „Recht auf Stadt“ mit den tagtäglichen Bemühungen zur Verteidigung der vorhandenen städtischen Nachbarschaften zu verbinden?

Diese Fragen bilden die Grundlage des transatlantischen Workshops „Alternativer Wohnraum, Alternative Zukunft“. Er baut auf den positiven Erfahrungen aus unserem letzten Workshop zu „Recht auf Stadt“ auf, dessen Schwerpunkte vor allem auf Gentrifizierung und Verdrängung lagen. Das diesjährige Treffen wird Wohnaktivisten und Stadtplanungswissenschaftler zusammenbringen, damit sie sich über Strategien und „Best Practices“ des alternativen Wohnens und der Pflege von Gemeingütern austauschen können.

Dieser Workshop wird vom New Yorker Büro der Rosa Luxemburg Stiftung und der Right to the City Alliance USA veranstaltet. Eingeladen sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Detroit und New York City und Jackson, Mississippi, sowie aus Montreal und Toronto, Kanada. Europäische Aktivistinnen kommen außerdem aus Athen, Valencia, Hamburg, Berlin, Porto, Leeds und London.

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