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ENERGIEWENDE: AUF DER SIEGERSTRASSE?
Sean Sweeney und John Treat - Januar 2017

Kentucky Photo File, Flickr

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Neues Working Paper der Gewerkschaften für Energiedemokratie. Angesichts der Wahl des Klimawandel-Leugners Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten bleibt denjenigen, die gegen die Klimakatastrophe kämpfen, nicht viel Raum für Optimismus. Es scheint, gelinde gesagt, unwahrscheinlich, dass die USA in den kommenden Jahren international eine führende Rolle bei der Entwicklung CO2-neutraler Energiesysteme einnehmen werden. Trumps Bekenntnis zu Kohle, Öl und Fracking bedeutet vielmehr, dass selbst die überaus bescheidenen Erfolge der Obama-Administration in diesen Bereichen aller Wahrscheinlichkeit nach aufgehoben werden dürften.

Trotz dieser düsteren politischen Lage vertreten viele Befürworter einer „grünen Wirtschaft“ immer noch die Auffassung, der Siegeszug der erneuerbaren Energien sei unaufhaltsam. Sie argumentieren, dass der erforderliche Übergang zu modernen erneuerbaren Energiequellen – wie Wind- und Sonnenenergie – bereits stattfände. Durch Skaleneffekte verbesserte Wirtschaftlichkeit und technologischer Fortschritt führten dazu, dass die Energiewende in stetig zunehmender Geschwindigkeit vorangehen werde – und zwar unabhängig davon, wer im Weißen Haus sitzt. Es scheint, als seien Wirtschaftswachstum und CO2-Emissionen erstmalig seit der industriellen Revolution voneinander entkoppelt.

Den Verfechtern des Neoliberalismus kommt ein solcher Optimismus durchaus gelegen. Denn auf diese Weise könnte man den Markt von fossilen Brennstoffen befreien, ohne ihre ökonomischen Glaubenssätze oder die Festlegung auf andauerndes Wachstum aufzugeben.

Könnte es sein, dass dieser Optimismus völlig fehl am Platze ist? Und was passiert, wenn die vorliegenden Daten eine grundsätzlich andere Geschichte erzählen?

Im vorliegenden Arbeitspapier der Initiative Gewerkschaften für Energiedemokratie argumentieren Sean Sweeney und John Treat vom Murphy Institute der City University of New York, dass die Ära der fossilen Brennstoffe noch längst nicht vorbei ist. Zwar werden erneuerbare Energiequellen zunehmend eingesetzt, aber sie ersetzen Kohle, Öl und Gas keineswegs. Fest steht: Die Energiewende wird nicht stattfinden, weil die Marktkräfte oder der technologische Wandel einen Wandel unausweichlich machen, sondern nur aufgrund politischer Entscheidungen – Entscheidungen, die nur dann getroffen werden, wenn sich die Gewerkschaften zusammen mit anderen sozialen Bewegungen und Betroffenen ein Energiesystem fordern, das für die Menschen und den Planeten funktioniert.

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