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DEN ÖFFENTLICHEN NAHVERKEHR FREIGEBEN
Linke Verkehrspolitik in Europa und Nordamerika - 9.-11. Okt. - Toronto

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Fotos dieser Veranstaltung finden Sie auf unserer Flickr Seite.

Der Einsatz für kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr ist Teil der umfassenden Debatte über die Commons (die Gemeingüter) und weist drei grundlegende Stärken auf: Erstens vereint dieses Projekt verschiedene soziale und politische Akteure zum Zweck einer demokratischen, sozial gerechten und solidarischen Umgestaltung der Gesellschaft. Zweitens nimmt es ein konkretes Alltagsproblem in Angriff, welches die Mehrheit der Bevölkerung betrifft, und greift unmittelbar in die öffentliche Diskussion über soziale und ökologische Alternativen für unser gesellschaftliches Zusammenleben ein. Und drittens trägt das Projekt für kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zur Entwicklung von Strategien zur Veränderung von Machtstrukturen und einer allgemeinen Bewegung für sozial-ökologische Transformation bei.

Auf dieser Konferenz in Toronto kommen Aktivisten, Wissenschaftler und Politiker aus Kanada, den Vereinigten Staaten und Europa zusammen, um aktuelle politische Kampagnen für kostenlosen ÖPNV sowie linke Verkehrspolitik allgemein zu diskutieren. Diese Veranstaltung bietet eine Gelegenheit, die drei Stärken auszuloten, die dem Projekt Kostenloser ÖPNV zugrunde liegen. Wir wollen unsere Erfahrungen im Kampf für kostenlosen ÖPNV austauschen und gemeinsam politische Standpunkte formulieren, die jene Instanzen, die für die Umsetzung dieses Konzeptes ausschlaggebend sind – von sozialen Bewegungen über Verwaltung und Wissenschaft bis hin zu Kapitalinteressen – zunächst herausfordern, letztlich jedoch belohnen können. Die Veranstaltung schafft zudem einen Raum für die Analyse konkreter Fallbeispiele für die Umsetzung des Modells und für die Diskussion politischer Strategien und Konzeptionen sozial-ökologischer Transformation. Schließlich wollen wir konkrete Bedingungen für praktische und strategische Aktionen im Kampf für kostenlosen ÖPNV in den jeweiligen Regionen auszuloten.

Die Veranstaltung umfasst eine öffentliche Diskussion und einen zweitägigen Workshop, bei dem die Teilnehmer Gelegenheit erhalten, die unterschiedlichen Ansätze linker verkehrspolitischer Initiativen in Kanada, den Vereinigten Staaten und Europa zu vergleichen. Was können wir voneinander lernen und wie können wir uns in unseren Kämpfen zu unterstützen?

Diese Konferenz wird gemeinsam ausgerichtet vom Socialist Project der York University, dem New Yorker Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie dem Institut für Gesellschaftsanalyse der RLS Berlin.

PROGRAMM

DONNERSTAG, 9. Oktober
Ort: Beit Zatoun

Öffentliche Veranstaltung und Eröffnungsempfang

19:00-21:00 – Jenseits des Verkehrskollapses: Kämpfe für besseren öffentlichen Nahverkehr in Europa und Nordamerika

Von Tallinn, Estland nach Oakland, Kalifornien – Experten für linke Verkehrsinitiativen auf lokaler und überregionaler Ebene diskutieren Erfolge und Hindernisse.

Moderation: Greg Albo (Socialist Project/York) und ein Vertreter von TTCRiders (Toronto)
Beiträge: Allan Alaküla (EU-Vertreter, Tallinn); Marcus Finbom (Planka.nu, Stockholm); Joanna Erbel (Kongress für städtische Bewegungen, Warschau); Jaron Browne (POWER, San Francisco, Kalifornien)

FREITAG, 10. OKTOBER
Ort: United Steelworkers Hall

9:00-9:30 – Begrüßung

Greg Albo (Socialist Project/York), Stefanie Ehmsen (RLS–NYC), and Michael Brie (RLS Berlin) begrüßen die Gäste, erläutern das Konzept „kostenloser öffentlicher Nahverkehr“ und geben einen Überblick über das Programm.

9:30-11:00 – Stadtplanung, Umwelt und öffentlicher Nahverkehr

Warum ist das Projekt „kostenloser und barrierefreier öffentlicher Nahverkehr“ wichtig? In welcher Beziehung steht esmit anderen politischen Fragen und wie passt es in das breitere Konzept von einer nachhaltigeren und weniger ausbeuterischen Gesellschaft?

9:30-9:35 – Greg Albo (Socialist Project/YorkU), Moderation
9:35-9:55 – Kamilla Pietrzyk (TTC Riders, Toronto)
9:55-10:15 – Heiner Monheim (Universität Trier)
10:15-10:35 – Stephanie Farmer (Roosevelt University, Chicago)
10:35-11:00 – Fragen und offene Diskussion

11:15-13:00 – Neoliberalismus und öffentlicher Nahverkehr in Nordamerika

Was sind die Trends, Tendenzen und Erfahrungen von Verkehrsteilnehmern und Personal unter dem neoliberlistischen Regime in Nordamerika? Was sind die erfolgreichsten linken und kolletiven Verkehrsinitiativen auf lokaler und überregionaler Ebene?

11:15-11:30 – Henry Grabar (Journalist), Moderation
11:30-11:50 – André Frappier (Québec Solidaire, Montreal)
11:50-12:10 – Jaron Browne (POWER, San Francisco, Kalifornien)
12:10-12:30 – Aurash Khawarzad (WE ACT, New York)
12:30-13:00 – Fragen und offene Diskussion

14:00-17:00 – Führung durch das Verkehrssystem der Innenstadt Torontos

Wir bewegen uns mit der Straßenbahn, besichtigen die enorme Renovierung von Torontos Hauptverkehrskreuz, laufen zum Hafen, um die Dimensionen des Verkehrssystems der Stadt zu betrachten, und kehren zurück mit der U-Bahn für eine Präsentation im Rathaus.

SAMSTAG, 11. OKTOBER
Ort: United Steelworkers Hall

9:30-10:45 – ÖPNV-Initiativen in Europa

Was sind die Trends, Tendenzen und Erfahrungen unter dem neoliberlistischen Regime in Europa – sowohl von Verkehrsteilnehmern als auch Personal? Was sind die erfolgreichsten linken und kollektiven Verkehrsinitiativen auf lokaler und überregionaler Ebene?

9:30-9:45 – Heiner Monheim (Universität Trier), Moderation
9:45-10:05 – Allan Alaküla (EU-Vertreter, Tallinn)
10:05-10:25 – Anna Ujma (Vertreter aus Żory, Polen)
10:25-10:45 – Fragen und offene Diskussion

11:00-12:00 – ÖPNV-Initiativen in Europa, Teil II.

11:00-11:20 – Marcus Finbom (Planka.nu, Stockholm)
11:20-11:40 – Joanna Erbel (Kongress für stätdische Bewegungen, Warschau)
11:40-12:00 – Fragen und offene Diskussion

13:00-14:30 – Bündnispartner und Koalitionen im Kampf für kostenlosen ÖPNV

Was sind die politischen Hindernisse für die Ausweitung des (kostenlosen) öffentlichen Nahverkehrs? Wer profitiert von kostenlosem ÖPNV? Welche Rolle spielen die Gewerkschaften? Warum und wie bilden sich Allianzen? Welche Strategien haben sich als erfolgreich erwiesen?

13:00-13:15 – Herman Rosenfeld (Toronto Free Transit Committee), Moderation
13:15-13:35 – Judith Dellheim (RLS Berlin)
13:35-13:55 – Matthias Bärwolff (DIE LINKE, Thüringen)
13:55-14:30 – Fragen und offene Diskussion

14:45-16:15 – Ökosozialismus und der Aufbau einer Bewegung für kostenlosen ÖPNV

Welche neuen Strategien entwickeln sich in der linken Verkehrspolitik? In welcher Beziehung steht diese Bewegung zu Klimagerechtigkeit? Gibt es Fortschritte bei der Implementierung des kostenlosen ÖPNV? Wie können wir Koalitionen und Betroffene zusammenbringen? Gibt es bestimmte Typen von Initiativen, Städten, Bürgern oder politischen Bedingungen, die für die Umsetzung dieses Vorhabens günstig sind? Wie können wir solche Initiativen praktisch und strategisch bestmöglich unterstützen?

14:45-14:50 – Ethan Earle, Vorsitz (RLS-NYC)
14:50-15:05 – Michael Brie (RLS Berlin)
15:05-15:20 – Stefan Kipfer (York/Free Transit Committee, Toronto)
15:20-16:15 – Fragen und offene Diskussion

16:30-18:30 – Führung durch das Verkehrssystem der Innenstadt Torontos, Teil II.

Öffentlicher Nahverkehr und das Problem nordamerikanischer Vorstädte

18:30-21:00 – Abschließender Empfang

Abendessen mit Schlussbemerkungen von den Gastgebern der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Socialist Project/YorkU, gefolgt von Diskussionen über öffentlichen Nahverkehr in informeller Atmosphäre.

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