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WIE ER LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN
Trumps nukleare Präsidentschaft
Christine Hong - November 2017

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Von Christine Hong. Auf ungewohnt offene Weise hinterfragte die amerikanische Öffentlichkeit während der letzten Monate die US-Außenpolitik. Jetzt, wo das Festland der Vereinigten Staaten theoretisch in die Reichweite nordkoreanischer Atomwaffen gerückt ist, wagte man erstmals auch aus nordkoreanischer Perspektive einen Blick auf das eigene Land. Zum großen Verdruss aller fiel der Blick dabei auf Donald Trump. Obgleich die seit dem Höhepunkt des Koreakrieges verfolgte desaströse Politik bis heute die offizielle Haltung der Vereinigten Staaten definiert, hat sich die Gesamtsituation verschoben. Die Tage, an denen die amerikanische Bevölkerung unbefangen über die US-Strategie, einen Regimewechsel in Nordkorea einleiten zu wollen, hinwegsehen konnte, scheinen sich dem Ende entgegen zu neigen. Die entscheidende Frage ist nun, ob diese Einsicht vielleicht zu spät kommt.

Es war durchaus verblüffend, dass Trump bei Äußerungen zur Nordkorea-Frage am 8. August d.J. anscheinend versuchte, eine rote Linie zu ziehen. „Nordkorea sollte besser keine weiteren Drohungen gegenüber den Vereinigten Staaten aussprechen“, polterte er vor der versammelten Presse. Und um seiner Haltung weiter Nachdruck zu verleihen, fügte er hinzu, wie er sich die Vergeltungsmaßnahmen gegen Nordkorea vorstellte: „Wir werden ihnen mit Feuer, Wut und, ganz offen gesagt, mit einer Macht entgegentreten, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.“

Dabei blieb nicht unbemerkt, dass Trumps Drohung zur Auslöschung Nordkoreas genau zwischen den beiden Jahrestagen der atomaren Katastrophe in Hiroshima ausgesprochen wurde, welche die USA etwa sieben Jahrzehnte zuvor Japan beschert hatten. Selbst der exakte Wortlaut dieser Aussage enthielt Anklänge an Harry Trumans Warnung von 1945 an das Japanische Kaiserreich. Seitdem hat Nordkorea allerdings zwei ballistische Flugkörper über Japan abgefeuert, einen sechsten Atomwaffentest, scheinbar mit einer Wasserstoffbombe, durchgeführt und der USS Ronald Reagan – einem atombetriebenen Flugzeugträger vor der koreanischen Halbinsel, der an einem gemeinsamen Militärmanöver mit der Marine Südkoreas beteiligt war – mit einem „unvorstellbaren Schlag zu einem unerwarteten Moment“ gedroht. Trumps Vernichtungsrhetorik jedoch war, wie Bruce Cummings, Historiker des Korea-Krieges, mit Verweis auf Shakespeares „Macbeth“ bemerkte, zumindest bislang nichts weiter als „ein Märchen, erzählt von einem Dummkopf, voller Klang und Wut“.[1] Dennoch können sich nur wenige dem Luxus hingeben, sie gänzlich zu ignorieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Umsetzung von Trumps Worten in unzählige Tote sowie in Umweltzerstörung nicht nur „dort“, sondern auch „hier“ münden könnte, ist einfach zu hoch. So lassen nicht nur Trumps aus der Hüfte geschossenen Kommentare und Tweets, sondern auch seine offiziell formulierten Aussagen, bei einer zunehmend verunsicherten amerikanischen Öffentlichkeit alle Alarmglocken klingeln. Ähnliches gilt – mit der fragwürdigen Ausnahme der japanischen Rechten unter Shinzo Abe – auch für die US-Alliierten rund um den Globus.

Beobachter Nordkoreas haben das Land die längste Zeit als undurchsichtig beschrieben. Der Ex-CIA-Chef am Stützpunkt in Seoul und ehemalige US-Botschafter in Südkorea, Donald Gregg, charakterisierte die dortige Operation gar als „längsten Geheimdienst-Fehlschlag in der Spionagegeschichte“. Angesichts dessen ist es zugleich befremdlich wie symptomatisch für die gegenwärtige politische Situation, dass der drängenden Frage, wie Trumps Strategie gegenüber Nordkorea zu entziffern sei, vor allem mit Spekulationen begegnet wird.[2] Bisher scheiterten die meisten Versuche, die wahren Absichten hinter Trumps Nordkoreapolitik zu verstehen, daran, dass es unglaublich schwer ist, das Verhältnis zwischen dessen Worten und Taten zu enträtseln. Dies gilt insbesondere im Kontext seiner nuklearen Ambitionen, die einem Dr. Strangelove zu Ehren gereichen würden. Ist er wirklich „geladen und entsichert“? Ist er ernsthaft bereit, „Feuer und Zorn“ herabregnen zu lassen? Will er Nordkorea tatsächlich „vollständig zerstören“ und dessen Führungsspitze ausschalten? Würde er einen Pyrrhussieg in Kauf nehmen, um Nordkorea zu denuklearisieren? Ein Atomschlag – dessen sollte sich selbst Trump bewusst sein – würde schließlich nicht nur die eigenen Alliierten in der Region verheeren, sondern auch den Vereinigten Staaten selbst schaden. Wird er seine theatralisch anmutenden Drohungen tatsächlich in solch apokalyptische Handlungen umsetzen? Während nur wenige den Willen Nordkoreas in Frage stellen, die eigene Stellung als Atommacht wahren zu wollen – im Jahr 2012 hat das Land seinen Status als Atommacht in die Verfassung aufgenommen –, ist viel weniger klar, zu welchen Schritten Trump bereit sein wird, um sein Ziel einer Denuklearisierung Nordkoreas zu erreichen.

Neben der von den Medien unpassender Weise als „Krieg der Worte“ betitelten Auseinandersetzung zwischen Trump und Kim Jong Un stellen beide Mächte ihre militärische Stärke weiterhin vor allem mit spektakulären Machtdemonstrationen zur Schau, anstatt sich in diesem düsteren Moment an einem Dialog zu beteiligen. Am 22. Oktober verkündete das Pentagon, dass die US-Luftwaffe ihre Flotte atomar bestückter B-52-Bomber für unbestimmte Zeit in einen 24-Stunden-Alarmstatus versetze. Dies ist nur die jüngste Eskalation in einer Situation, die als Krieg des Spektakels bezeichnet werden könnte – ein gegenseitiger Austausch öffentlich verkündeter strategischer Maßnahmen, Raketentests und inszenierter Militärübungen, die nur knapp unter dem Niveau einer direkten militärischen Auseinandersetzung bleiben. (An dieser Stelle müssen wir uns vergegenwärtigen, dass der US-Angriff auf einen syrischen Flugplatz sowie die „Mutter aller Bomben“, die im vergangenen Frühjahr im nördlichen Afghanistan eingesetzt wurde, als Anschauungsmaterial für Nordkorea dienen sollten.) Und obgleich der Krieg zwischen Atommächten vor allem als virtuelle Auseinandersetzung ablaufen mag – bei der es darum geht, wie es Kulturtheoretiker Rei Chow ausdrückte, „den anderen in Angst zu versetzen, indem man sich der Kunst der Darstellung und der Zurschaustellung bedient“ –, so bleibt dennoch die Tatsache, dass der Grat zwischen der Zuschaustellung der Macht und ihrer Anwendung äußerst schmal ist.[3]

Selbst wenn sich die Worte Trumps, dem Mann an der Spitze des mächtigsten Militärs der Welt, als leeres Getöse eines ehemaligen Reality-TV-Stars entpuppen sollten, so hat er sich nur wenig Spielraum für eine Lösung gelassen, bei dem er sein Gesicht wahren kann. In ihrer Gesamtheit betrachtet, offenbaren seine Äußerungen fehlende Dialogbereitschaft und eine unangenehm große Bereitwilligkeit für „militärische Optionen“. Seine autokratischen Empfindlichkeiten, gepaart mit einem stetig wachsenden Bewusstsein für die absolut undemokratische Reichweite präsidialer Kriegsmacht, haben sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene ein Klima der Unsicherheit heraufbeschworen. Am 19. September, als Trump vor den Vereinten Nationen sprach, tat er völlig unverblümt seine Bereitschaft kund, Nordkorea auszulöschen. Damit brachte er, wie Menschenrechtsexperten es nannten, „schon von Vornherein seine kriminellen Absichten“ zum Ausdruck.[4] Das Gefühl einer aufziehenden Endzeitstimmung wurde durch die Aussage von Atomwaffenexperten, die Trumps Präsidentschaft einen „Albtraum“ nannten, nur noch weiter vertieft.[5] Senator Bob Corker, der republikanische Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Senats (Senate Foreign Relations Committee) und einst ein loyaler Verbündeter Trumps, hat in einem kürzlich geführten Interview mit der „New York Times“ einen ähnlichen Ton angeschlagen. Im Stile einer modernen Kassandra-Figur verurteilte Corker Trumps kriegslüsterne Drohungen, die das Potenzial hätten, die Vereinigten Staaten auf den „Weg in den Dritten Weltkrieg“ zu führen.[6]

Der Überraschungseffekt ist zu einem Markenzeichen von Trumps Außenpolitik geworden, und bislang schreckte er auch nicht davor zurück, die Angst seiner Gegner zu schüren. Bei mehreren Gelegenheiten ließ er düstere Andeutungen darüber verlauten, was er für Nordkorea in petto habe. In einem Interview mit Fox News bestätigte Trump, dass sich sein Ausdruck „die Ruhe vor dem Sturm“, den er am 5. Oktober auf einer Pressekonferenz mit hochrangigen Militärs benutzte, auf seine Nordkorea-Strategie bezog, die von einer Politik nach dem Motto „Das werdet ihr schon noch herausfinden“ gekennzeichnet ist.[7] Die Tatsache, dass er auch das politische Establishment im Unklaren gelassen hat, lässt sich am hektischen legislativen Treiben ablesen, mit dem versucht wird, Trumps Möglichkeiten zur Einleitung eines Atomkriegs einzuschränken. In jüngster Zeit forderte etwa die Vorsitzende der demokratischen Minderheitsfraktion im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, die Einführung von Gesetzen, die die unilaterale Kompetenz des Präsidenten einschränken sollen, einen atomaren Erstschlag durchzuführen.[8] Der Kongressabgeordnete Ted Lieu brachte gemeinsam mit Senator Edward Markey einen kammerübergreifenden und vom Democratic National Committee (DNC) unterstützten Gesetzesentwurf mit dem Titel „Erstnutzung von Atomwaffen“ ein. Diesem Entwurf zufolge müsste der Kongress zunächst eine Kriegserklärung abgeben, bevor der Präsident einen Atomschlag anordnen kann. Der Demokrat John Conyers, ein Veteran des Korea-Krieges, wird bald gemeinsam mit seinem republikanischen Kollegen Thomas Massie den Entwurf zum „No Unconstitutional Strike on North Korea Act“ einreichen. Dieser zielt ebenfalls darauf ab, mögliche einseitige Schritte Trumps in Richtung eines Atomkrieges zu verhindern.

Die Sorge darüber, dass die Ausübung des präsidialen Vorrechts zur Einleitung eines Atomkriegs enorme Konsequenzen nach sich ziehen würde – und das auch für den Ausgangsort eines solchen Schrittes –, ist groß. Deshalb versuchen nun die Gesetzgeber in Washington mit reichlich Verspätung, die Entscheidungskette zum Atomschlag zu reformieren, die Trump unter den aktuellen Bedingungen verhängnisvolle Macht verleiht. Doch während sie damit beschäftigt sind, das Katastrophenszenario einer törichten Entscheidung von Seiten Trumps zu vermeiden, sind nur wenige der gewählten Vertreter auch bereit anzuerkennen, dass zu den strukturell bedingten Risiken der imperialistischen US-Außenpolitik immer die reale Gefahr eines Kriegs gehört. Anders gesagt: Was Trumps Präsidentschaft offengelegt hat, ist der gefährlich undemokratische Charakter der amerikanischen Außenpolitik. Seymour Melman, langjähriger Kritiker des militärisch-industriellen Komplexes, bemerkte, dass die US-Außenpolitik, wie alle „größeren politischen Richtungsvorgaben der US-Regierungen seit dem Zweiten Weltkrieg“, stets der „aktiven Nutzung militärischer Macht bedurfte“.[9] Was in der Debatte bislang komplett zu kurz kommt, ist zudem die Anerkennung der Tatsache, dass die aktuellen Spannungen zwischen den USA und Nordkorea einen historischen Vorläufer haben, denn die Vereinigten Staaten haben in ihrer Außenpolitik auf der koreanischen Halbinsel die längste Zeit einzig und allein auf ihre militärische Überlegenheit gesetzt. Kongressmitglieder, die bereits zuvor für militärische Interventionen gestimmt und Barack Obamas billionenschwerer Erneuerung des Atomwaffenarsenals grünes Licht gegeben hatten, sind jetzt – infolge des gefährlich sprunghaften Charakters von Donald Trump – dazu geneigt, Maßnahmen zu unterstützen, die einige der schlimmsten Auswüchse unilateraler US-Aggressionen höchstens eindämmen oder herauszögern würden. Übersehen wird dabei gerne, dass das aggressive Vorgehen der USA symptomatisch ist für eine Strategie, die auf schiere Militärmacht setzt.

Es mag sein, dass Nordkoreas jüngstes Vorpreschen ins Feld der Atomwaffen an den Grundlagen der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea gerüttelt hat. Auf der inhaltlichen Ebene lassen sich die von Trump ergriffenen Maßnahmen jedoch kaum von Obamas Strategie lähmender Sanktionen unterscheiden, mit der das Land in die Knie gezwungen werden sollte: von seiner Weigerung, die jährlichen Kriegsspiele mit Südkorea abzusagen, mit denen eine Invasion Nordkoreas und ein „Enthauptungsschlag“ gegen seine Führung simuliert werden sollen; von seiner nicht demokratisch legitimierten Installation von US-Raketensystemen und -Überwachungstechnologien in der Region, einschließlich des umstrittenen THAAD-Raketenabwehrsystems (Terminal High Altitude Area Defense); sowie von seiner Weigerung, direkte Gespräche zur Lösung des weiter andauernden Korea-Krieges zu führen. Eines steht fest: Obama verfolgte gegenüber Nordkorea eine harte Linie, und Trump macht genau da weiter. Mit ihrem ermüdenden Beharren darauf, dass „die Zeit der strategischen Geduld vorbei ist“, versuchen Trump und die Mitglieder seiner Regierung jedoch, sich rhetorisch von der Nordkorea-Politik seines Vorgängers zu distanzieren. Sie wollen damit unterstellen, dass Obamas Strategie der „strategischen Geduld“ scheiterte, weil sie passiv oder schwach gewesen sei. Bei dieser revisionistischen Neuinterpretation lässt die Trump-Regierung ganz bewusst die Tatsache außer Acht, dass Obamas Haltung gegenüber Nordkorea – im Gegensatz zu seiner Iran- und Kuba-Politik – nicht nur auf einer Politik des Nicht-Dialogs basierte, sondern auch auf einer umfassenden Re-Militarisierung des Asien-Pazifik-Raums. Im Rahmen dieser aggressiven „Achsenpolitik“ wurde Nordkorea unabdingbar als ideologischer Widersacher benötigt.
 
Im Schatten Obamas
 
Am 27. Juli 2013 jährte sich die Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens zwischen Korea und den Vereinigten Staaten zum sechzigsten Mal. Die Unterzeichnung von 1953 führte zwar zu einem Ende der Kämpfe, brachte der koreanischen Halbinsel jedoch keinen Frieden. Zum Anlass des Jahrestags hielt Barack Obama bei einem feierlichen, von den USA und Südkorea gemeinsam ausgerichteten Akt in Washington DC eine Rede vor amerikanischen Veteranen, Vertretern der US-Streitkräfte sowie südkoreanischen Würdenträgern. Obgleich Obama bemüht war, die weitgehende Desegregation der US-Truppen zum Zeitpunkt des Korea-Krieges als Wendepunkt des Kampfes der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung darzustellen, zeichnete sich seine Rede doch hauptsächlich durch seine offen illiberale Haltung aus. Auf befremdliche Weise erklärte er, die wichtigste Lehre aus dem Korea-Krieg sei, dass „die Vereinigten Staaten die stärkste Militärmacht bleiben werden, die die Geschichte je gekannt hat, ohne Ausnahme und für immer.“[10] Die Regierung unter Obama identifizierte den Asien-Pazifik-Raum als „wichtigstes Feld strategischer Interaktion“ im 21. Jahrhundert und für die Zukunft der amerikanischen Wirtschaft. Um jedoch seine militarisierte „Achsen“-Strategie auf diesen Raum anwenden zu können, stellte Obama mehrere Jahrzehnte des nicht endenden Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea als lange und florierende Epoche des Friedens und der Stabilität dar: „Was unsere Alliierten im Asien-Pazifik-Raum wissen – und wir seit 60 Jahren in Folge in Korea bewiesen haben –, ist, dass die Vereinigten Staaten eine Kraft für den Frieden, für Sicherheit und Wohlstand bleiben werden.“[11] In einem weiteren Versuch, von den „Heimkehr“-Forderungen seitens vieler Amerikaner abzulenken, die des chronischen Einsatzes des US-Militärs in Asien überdrüssig sind, betonte seine Regierung bei diesem Anlass wie auch anderswo die Entschlossenheit der USA, in der Asien-Pazifik-Region „engagiert zu bleiben und eine führende Rolle einzunehmen“.[12] Der Korea-Krieg „war kein Unentschieden“, betonte Obama in seiner Rede und schob damit die Tatsache beiseite, dass der Korea-Krieg nie zu Ende gegangen ist. Entgegen jedem konventionellen Verständnis der historischen Situation verstieg er sich sogar zu der Erklärung, dass „Korea ein Sieg war. Wenn 50 Millionen Südkoreaner in Freiheit leben – in einer florierenden Demokratie, einer der dynamischsten Ökonomien der Welt, im starken Kontrast zur Repression und Armut im Norden –, dann ist das ein Sieg; das ist unser Vermächtnis“. Der endlose Krieg war zufolge dieser Argumentation doch für etwas gut gewesen.

Erst unter der Obama-Präsidentschaft wurden die militarisierten Umrisse der Struktur eines neuen Kalten Krieges im Asien-Pazifik-Raum sichtbar – einer Struktur, die auf die Eindämmung Chinas ausgerichtet ist. Vor dem Hintergrund eines sich im wirtschaftlichen Aufstieg befindlichen Chinas malte Obama das Bild eines unberechenbaren und atomar bewaffneten Nordkoreas, das er schließlich als Vorwand für eine stark militarisierte US-Präsenz in der Region nutzen konnte. Gleichzeitig half diese Strategie auch all jenen, die aus dem Geschäft globaler Instabilität und Krieg ihren Profit ziehen, sich die Taschen zu füllen. Wie Jang Jinsook, Planungsdirektor der neuen fortschrittlichen Linkspartei Minjung Party in Südkorea es auf den Punkt brachte, ist die „Krise zwischen den USA und Nordkorea eine Goldgrube für den militärisch-industriellen Komplex“.[13]

Während der beiden Amtszeiten Obamas diente das chauvinistische Bild eines verwirrten Nordkoreas als Rechtfertigung für den beschleunigten Aufbau von Raketenabwehr- und Überwachungssystemen in Guam und Südkorea; für die strategische Positionierung von atombetriebenen Flugzeugträgern in der gesamten Region; den Verkauf von Kriegswaffen an Alliierte; großflächige Militärübungen der Vereinigten Staaten mit ihren regionalen Partnern; sowie für die Verankerung von US-Kräften an vorderster Front. Indem er die Volatilität der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea infolge des nie beendeten Krieges ausnutzte, gelang Obama mit der umfassenden Re-Militarisierung der Asien-Pazifik-Region eine der wichtigsten Errungenschaften seiner Außenpolitik. Kang Jeong-Koo, emeritierter Professor an der Dongguk-Universität in Südkorea, bemerkte einmal in Bezug auf Obamas Korea-Politik: „Um ihren Machtverlust wiedergutzumachen, haben die Vereinigten Staaten globale Schwachstellen anvisiert: die geteilte koreanische Halbinsel und den Nahen Osten. […] Aus der Perspektive der amerikanischen Außenpolitik bietet die geteilte koreanische Halbinsel eine praktische Bühne für die Inszenierung von Machtübergängen auf weltpolitischem Parkett. Korea kann dabei als Katalysator oder als Hemmschuh dienen, als Mittel zur Abschwächung oder zur Stärkung.“[14]

Aufgrund seiner Geschäftshaltung gegenüber dem militärisch-industriellen Komplex sehen die meisten Menschen Trump fraglos als Handlanger des Todes. Seine America-First-Politik basiert konkret darauf, Sozialprogramme radikal zu kürzen, Umweltauflagen wiederaufzuheben und diplomatische Infrastruktur abzubauen, während der Militärbereich Finanzspritzen in Höhe von Hunderten Milliarden US-Dollar erhält. Sein erster Waffendeal war der Verkauf eines Waffenpakets im Wert von 1,42 Mrd. US-Dollar an Taiwan. Vor dem Hintergrund des Schreckgespensts eines atomar bestückten Nordkoreas verkündete er Anfang September die Lockerung von Vorgaben, um Japan und Südkorea in die Lage zu versetzen, „eine beträchtlich größere Menge an hochmodernem Militär-Equipment aus den Vereinigten Staaten zu erwerben“.[15] Mit dem Verhökern von Waffen an US-Alliierte in Asien folgt er also dem ausgetretenen Pfad seines Vorgängers.

Trump und Obama sind, wie es Alain Badiou kritisch ausgedrückt hat, „zwei Erscheinungsbilder derselben Welt“, der „Welt des globalisierten Kapitalismus, imperialistischer Kriege und des Mangels an Ideen zur Zukunft der Menschheit“.[16] Obama mag mit dem Versprechen ins Amt gekommen sein, allen mit einer „offenen Hand zu begegnen“, die bereit sind, „[ihre] Faust zu öffnen“. Im Fall Nordkoreas jedoch verweigerte er nicht nur jeden Dialog, sondern auch jegliche Aussicht auf den Abschluss eines dauerhaften Friedensvertrages. Seine Regierung erlegte Nordkorea immer neue Sanktionen auf und verweigerte dem Land humanitäre Hilfe – selbst als dieses direkt darum bat – in der Hoffnung, dass dieser langjährige Widersacher der Vereinigten Staaten kollabieren würde.[17] Seine unnachgiebige und kurzsichtige Haltung trug zu Nordkoreas Entschluss bei, das eigene Überleben durch Nuklearisierung zu sichern. Das ist das Erbe, das er seinem Nachfolger hinterlassen hat.
 
Tragödie und Farce
 
In der jetzigen Trump-Ära wird in westlichen Mediendarstellungen die Krise zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea häufig auf ein monumentales Aufeinandertreffen zweier Persönlichkeiten reduziert – karikiert als eine aberwitzige Schlammschlacht zwischen lachhaften, aber doch monströsen Kontrahenten: „Mentally Deranged Dotard“ (geistesgestörter Greis) und „Rocket Man“ (Raketenmann). Damit wird nahegelegt, dass es sich um einen unwahrscheinlichen Kampf ebenbürtiger Gegnern handelte, bei dem der eine genauso unbesonnen, egomanisch und schießwütig ist wie der andere. Dieses Narrativ, das ein Gleichgewicht zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea suggeriert, blendet damit die strukturelle Asymmetrie gänzlich aus, welche die Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea seit der Zeit der hemmungslosen Luftschläge der amerikanischen Luftwaffe gegen Nordkorea Mitte des 20. Jahrhunderts bis heute prägt. Indem die Verteidigungshaltung Nordkoreas gegen die größte Militärmacht der Welt als die nicht nachvollziehbare Kriegslust eines dünnhäutigen Mannes verklärt wird, dreht dieses vereinfachte und letztlich chauvinistische Erklärungsmodell Ursache und Wirkung um. Daraus speist sich die Taktik, die Konsequenzen des nie offiziell beendeten Korea-Krieges –  einschließlich der Bemühungen Nordkoreas, sich mit Atomwaffen verteidigen zu wollen – aus dem Kontext zu reißen und als „Provokationen“ hinzustellen, die die „präventive“ Anwendung von Gewalt mit katastrophalen Folgen rechtfertigten.

Die Dämonisierung Nordkoreas ist aber beileibe kein neues Phänomen. Bereits in den Jahren der „Achse des Bösen“ unter George W. Bush merkte Donald MacIntyre, damals Büroleiter der Zeitschrift „Time“ in Seoul, an, dass die westliche Medien durchaus ihren Part in der Vorbereitung der Öffentlichkeit auf einen Nordkoreakrieg spielten, indem sie sich an das „Dämonisierungsskript“ hielten und „die andere Seite entmenschlichten“.[18] Obwohl einer neuesten Umfrage der Quinnipiac University zufolge 65 Prozent der amerikanischen Wählerinnen und Wähler sich wünschen, dass Trump mit Nordkorea verhandelt, nimmt es nicht wunder, dass eine Mehrheit der republikanischen Wählerschaft einen Erstschlag der USA befürwortet.[19] In diesem Sinne dient „Rocket Man“, Trumps spöttische Bezeichnung für Kim Jong Un, als Mittel der Kriegshetze. Indem der nordkoreanische Führer von der Bevölkerung seines Landes abgehoben wird – und damit die nordkoreanische Gesellschaft zumindest bildlich im Voraus enthauptet wird –, bereitet die amerikanische Regierung den Boden für eine beschwichtigende Illusion: Demnach stellen die Interventionskriege der Vereinigten Staaten lediglich chirurgische Eingriffe gegen zu isolierende Bösewichte dar, nicht jedoch weitreichende humanitäre Katastrophen. Mit seinem Klang nach veralteter Technologie setzt der Begriff „Rocket Man“ Nordkorea als Relikt des Kalten Krieges in Szene und verwischt die Tatsache, dass das Land in den Besitz von Atomwaffen gekommen ist. Paradoxerweise legt der Begriff auch Trumps Schwäche, seine militarisierte Hybris und sein historisches Unverständnis darüber bloß, dass die amerikanischen Streitkräfte, mit dem Sieg im Zweiten Weltkrieg im Rücken und mit einer weltweit einzigartigen Militärtechnologie ausgestattet, den Bauernarmeen von Nordkorea und China während des Korea-Krieges nichts entgegenzusetzen hatten.

Es ist kein Zufall, dass Schilderungen politischer Regimewechsel nach dem Kalten Krieg jedes Mal auf der burlesken Version eines Westentaschendiktators basieren. Statt diese Charaktere und die Gesellschaften, für die sie stehen, im Rahmen einer engen Beziehung zu begreifen – was Arundhati Roy einmal als „das Familiengeheimnis der Vereinigten Staaten […], geformt aus der überschüssigen Rippe einer von der US-Außenpolitik verwüsteten Welt“ bezeichnete –, nimmt die amerikanische Öffentlichkeit sie allzu oft als weit entfernte und undurchsichtige Gefahren wahr, die weitere Kriegsgewalt von Seiten der Vereinigten Staaten erfordern.[20] Solche rassistischen Personifizierungen von Gesellschaften, welche die Kriegsmacht der USA deformiert hat, sollen das amerikanische Gewissen beruhigen. Und das gelingt, indem man dem angenommenen Illiberalismus ferner sozialer Realitäten die Freiheiten des eigenen Zuhauses entgegensetzt. In diesem Sinne ist es bezeichnend, dass US-Präsidenten die demilitarisierte Zone in Korea (DMZ), die am stärksten militarisierte Grenze der Welt, beharrlich als „Grenze der Freiheit“ (freedom’s frontier) bezeichnen.

Die Diktatorengestalten, die den USA immer wieder als Vorwand für politische Regimewechsel dienen, sind jedoch meist nur schwer greifbar, da unsere Beziehung zu jenen Gesellschaften, die die Diktatoren stellen, stets von anhaltenden Kriegen vernebelt sind. Als Nation leiden die Vereinigten Staaten unter dem, was Chalmers Johnson die Amnesie der imperialen Mächte bezeichnete. Nur wenigen Amerikanern ist überhaupt bewusst, dass die Ursache der aktuellen Krise zwischen den USA und Nordkorea im nie beendeten Korea-Krieg zu suchen ist, einem bemerkenswert schmutzigen Krieg, der zum Exempel für zukünftige US-Interventionskriege werden sollte. Noch weniger Menschen ist klar, dass Korea bei der Konsolidierung der amerikanischen Kriegsmacht eine zentrale Rolle zukam. Der Konflikt mit Korea diente als Rechtfertigung für den Aufbau einer gewaltigen, Krisen generierenden, sich selbst erhaltenden, institutionellen Architektur – des Sicherheitsstaates, des militärisch-industriellen Komplexes und der endlosen Kriegsökonomie. Trotz der eigennützigen Kultur des Vergessens spielte der Korea-Krieg seit Mitte des 20. Jahrhunderts eine zentrale Rolle beim Aufbau der imperialen Staatenbildung und der amerikanischen Vorherrschaft im globalen Kapitalismus. Für uns in den Vereinigten Staaten bedeutet dies, dass der Nachkriegsfrieden „eine Realität versteckt, in der alle ein Produkt Koreas sind, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht“.[21]

Im Schatten des langen Nachkriegsfriedens in den USA stehen jene Gesellschaften, die von einer tief sitzenden Erinnerung an den Krieg – ja geradezu von einem Massenbewusstsein eines apokalyptischen Untergangs – geprägt sind. Diese bedauernswerten Gesellschaften haben aus erster Hand erfahren, was es bedeutet, zum Opfer der zerstörerischen und asymmetrischen Interventionskriege der Vereinigten Staaten zu werden. Für sie ist „Feuer und Zorn“ kein lässig hingeworfener aufgeblasener Kommentar und „Es wird sie nicht sehr viel länger geben!“ nicht einfach nur ein polternder Tweet. Für die Menschen in Nordkorea ist das Wesen dieses Krieges keine Farce, sondern eine Tragödie.

Während des Korea-Krieges bombten die Vereinigten Staaten Nordkorea in Grund und Boden und nahmen dabei, in klarer Missachtung des humanitären Völkerrechts, auch zivile Einrichtungen ins Visier. Sven Lindqvist beschreibt diesen Krieg als „irrealen Krieg“: „Die USA hatten die absolute Kontrolle über den Luftraum über Korea, und die schweren Bomber […] regneten Tod und Zerstörung auf die Koreaner herab, ohne jemals mit der koreanischen Bevölkerung in Kontakt gekommen zu sein.“[22] Wie Lindqvist bemerkt, dauerte die amerikanische Bombenkampagne gerade mal weniger als ein halbes Jahr an – danach gab es bereits „keine Ziele mehr, die eine Bombardierung wert gewesen wären“. Zu dieser Zeit lernten die Menschen in Nordkorea, im Untergrund zu leben. Chinesischen Statistiken zufolge verlor Nordkorea damals 30 Prozent seiner Bevölkerung. Von den vier Millionen Koreanern, die während der Hochphase des Krieges getötet wurden, waren 70 Prozent Zivilisten. Der französische Filmemacher Chris Marker besuchte Nordkorea, als es dabei war, seine Gesellschaft aus der Asche des Korea-Krieges neu aufzubauen und fand ein Land vor, das für einen Neuanfang offen war. In „Coréenes“ widmet er sich dem Leiden hinter dem geschäftigen Treiben einer Gesellschaft, die voller Elan dabei ist, alles wieder aufzubauen, und merkt an: „Dieses Land wurde von der Vernichtung heimgesucht. Wer könnte schon aufzählen, was mit diesen Häusern noch alles niedergebrannt wurde?“

Nordkorea lastet heute nicht auf dem amerikanischen Gewissen – obwohl es das durchaus sollte. Mit der Wahl Trumps mag sich die Welt tatsächlich auf dem Weg in den Dritten Weltkrieg befinden. Doch die aktuelle Gefahr, die seine Präsidentschaft offenbart hat, liegt in der Struktur der amerikanischen Macht, das heißt in ihrem Unilateralismus und ihrer asymmetrischen Beziehung zum Rest der Welt. Die erweiterten Kriegsbefugnisse des amerikanischen Präsidenten, einschließlich seiner Ermächtigung zum atomaren Erstschlag, und die Vorwärtspositionierung der US-Kriegsmaschinerie bestehen nicht erst seit der Trump-Ära.

Dennoch mag in der aktuellen Tendenz, alles an der Präsidentschaft Trumps als Besonderheit darzustellen, auch ein Hoffnungsschimmer liegen. Genauso wie es der amerikanischen Öffentlichkeit nun zum ersten Mal gelungen ist, die Vereinigten Staaten aus nordkoreanischer Perspektive zu betrachten, wurden wir auch dazu gezwungen, bei unserem Blick auf Nordkorea den gewohnten Rahmen zu verlassen. Marker bemerkte dazu bei seinen Reisen durch Nordkorea: „Dem Blick des Siegers, vielleicht als einzigem unter allen Blicken, die wir in Korea aufgenommen haben, scheint es an Bescheidenheit zu fehlen.“ So können wir vielleicht auch der Hybris des Trumpschen Blicks auf Nordkorea am Ende noch ein starkes und umfassendes Argument entnehmen – nämlich Menschen zum Handeln zu bewegen, damit es auf der koreanischen Halbinsel endlich Frieden gibt.

 

[1] Invaders, Provokers Will Meet Most Miserable Death. Korea Central News Agency, 19. Oktober 2017; Bruce Cumings, Americans once carpet-bombed North Korea. It’s time to remember that past, in: „The Guardian“, 13.8.2017.

[2] Zitiert in: Don Oberdorfer, The Two Koreas: A Contemporary History (New York: Basic books-Perseus Books, 2001), S. 60.

[3] Rei Chow, The Age of the World Target: Self-Referentiality in War, Theory, and Comparative Work (Durham und London: Duke University Press, 2006), S. 33.

[4] Ben Kiernan und David Simon, Donald Trump just threatened to commit genocide, in: „Washington Post“, 26.9.2017.

[5] Jeffrey Lewis, I’m a nuclear weapons expert. Trump’s presidency is my personal nightmare, in: „Washington Post“, 24.8.2017.

[6] Jonathan Martin und Mark Landler, Bob Corker Says Trump’s Recklessness Threatens ‘World War III, in: „New York Times“, 8.10.2017.

[7] Vgl. Asked to explain ‘calm before the storm’ remark, Trump talks North Korea, Reuters, 11.10.2017; Andrew Prokop, Trump’s odd and ominous ‘calm before the storm’ comment, not really explained, Vox, 7.10.2017.

[8] Vgl. Mike Lillis, Pelosi urges new law to limit president’s use of nuclear weapons, in: „The Hill“, 12.10.2017.

[9] Seymour Melman, The Permanent War Economy: American Capitalism in Decline (New York: Touchstone-Simon and Schuster, 1985), S. 284.

[10] Barack Obama, Remarks by the President at 60th Anniversary of the Korean War Armistice, Office of the Press Secretary, The White House, 27.7.2013.

[11] Die Beschreibung der Asien-Pazifik-Region stammt von Kurt Campbell, von Juni 2009 bis Februar 2013 Staatssekretär im Außenministerium unter Obama und zuständig für den Bereich Ostasien und Pazifik. Vgl. die Transkription: The Obama Administration’s Pivot to Asia: A Conversation with Assistant Secretary Kurt Campbell, The Foreign Policy Initiative, 13.12.2011.

[12] Hillary Clinton, America’s Pacific Century, in: „Foreign Policy“, 11.10.2011.

[13] Jang Jinsook, Honoring the Candlelight Revolution in a Time of Looming War in Korea. The Korea Policy Institute, 11.10.2017.

[14] Zitiert in: Christine Hong, The First Year of Peace on the Korean Peninsula, „Foreign Policy in Focus“, 11.10.2012.

[15] Donald Trump, Tweet vom 5.9.2017, 8:36 Uhr, https://twitter.com/realDonaldTrump/status/905047095488516098.

[16] Alain Badiou: Reflections on the Recent Election. VersoBooks.com, 15.11.2016.

[17] Barack Obama’s Inaugural Address, in: „New York Times“, 20.1.2009.

[18] Donald MacIntyre, U.S. Media and the Korean Peninsula, in: Donald Kirk und Choe Sang Hun (Hg.), Korea Witness: 135 Years of War, Crisis, and News in the Land of the Morning Calm (EunHaeng NaMu, 2006), S. 405.

[19] Vgl. U.S. Voter Support for Gun Control at All-time High, Quinnipiac University National Poll Finds; Trump Helped Texas, Florida, Not Puerto Rico, Voters Say. Umfrage der Quinnipiac University, 12.10.2017.

[20] Arundhati Roy, The Algebra of Infinite Justice, in: „The Guardian“, 29.9.2001.

[21] Cumings, War and Television (London und New York: Verso, 1992), S. 148.

[22] Sven Lindqvist, A History of Bombing (New York: The New Press, 2000), S. 127.



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