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NEWS / EVENTS


RLS–NYC AUF DEM LEFT FORUM 2017
2.-4. Juni 2017 - John Jay College, New York

Fotos von dieser Veranstaltung finden Sie auf unserer Flickr-Seite.

Das Left Forum, die größte jährliche linke Zusammenkunft in Nordamerika, wird dieses Jahr vom 2.-4. Juni in New York City stattfinden – zu einer Zeit, wo verschiedene Formen eines rechten Nationalismus nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch in vielen anderen Ländern der Welt Fuß fassen. Um diesem Aufschwung des Autoritarismus alternative politische Visionen aus Europa und Nordamerika entgegenzustellen, werden wir auf dem Forum die folgenden fünf Podiumsdiskussionen ausrichten:

Trends in der europäischen und nordamerikanischen Linken
Samstag, 10:00-11:50 Uhr, Raum 1.107

Die jüngste Euphorie, besonders über den Aufstieg von SYRIZA und PODEMOS in Europa sowie über die Präsidentaschaftskampagne von Bernie Sanders in den USA, ist bei vielen Linken in Verzagtheit und Verzweiflung umgeschlagen. Wie könnten wir den aktuellen Stand der Linken in Europa und Nordamerika charakterisieren? Wie können wir unsere eigene Stärke auf- und Position ausbauen, um die fortschreitende neoliberale Austeritätspolitik und den Aufstieg der nationalistischen Rechten zu bekämpfen? Kurz: Wie können wir gewinnen?

Catarina Príncipe (Bloco de Esquerda-Left Bloc, Portugal)
Cornelia Hildebrandt (RLS Berlin)
Ethan Young (Left Labor Project, New York)
Albert Scharenberg, Moderation (RLS–NYC)

Nach den Frauendemonstrationen: nächste Schritte für eine neue feministische Bewegung
Samstag, 10:00-11:50 Uhr, Raum L2.84

Die auf Trumps Wahlsieg folgenden Frauendemonstrationen waren riesig, beeindruckend und sogar historisch. Angesichts von Wahlkämpfen, die von offenem Sexismus sowie einer allzu engen Vision eines elitären Feminismus geprägt waren, stellt sich die Frage: Was können wir aus dieser jüngsten Welle feministischer Organisierung machen? Wie können wir einen neuen Feminismus unterstützen, der alle unterdrückten Minderheiten einbezieht und gleichzeitig auf eine materialistische Analyse sozialer Verhältnisse gründet?

Sarah Leonard (The Nation Magazin)
Maria Poblet (LeftRoots, Oakland)
Carla Murphy (Echoing Ida, New York)
Stefanie Ehmsen, Moderation (RLS–NYC)

Sanctuary Cities für wen? Bewegungen gegen rassistische Repression in Montreal, Berlin & New York
Samstag, 17:20-19:10 Uhr, Raum L2.85

Die Idee der sanctuary cities („Zufluchtsstädte“, die allen Bewohnern Zuflucht gewähren und sich weigern, Verfügungen des Bundes gegen Papierlose umzusetzen) hat sich seit der Wahl Trumps in ganz Nordamerika verbreitet. Dennoch bleibt unklar, was eine Sanctuary City genau ist und welche Möglichkeiten bestehen, diesen Status zur Verteidigung von sozialen und Bürgerrechten sowie zur Implementierung radikaler Reformen zu nutzen. Wird die Bewegung eine leere kosmopolitische Rhetorik annehmen oder kann sie uns in Richtung einer radikalen Vision von racial justice („Rassen“-Gerechtigkeit) in der Stadt bewegen?

Tahir Della (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland)
Shatia Strother (Families United for Racial and Economic Equality, Brooklyn)
Will Prosper (Montréal Noir)
Kazembe Balagun, Moderation (RLS–NYC)

Karl Polanyis sozialistische Vision
Samstag, 15:30-17:15 Uhr, Raum 1.121

Karl Polanyi wird gemeinhin als Verfechter liberaler Ideen betrachtet. Dementsprechend überrascht es viele, dass der Autor von The Great Transformation sich tatsächlich als Sozialist bezeichnete. Wie können wir seine Beiträge zu sozialistischer Theorie im aktuellen Kontext verstehen, insbesondere in Verbindung mit seiner Idee der „Freiheit in einer komplexen Gesellschaft“?

Michael Brie (RLS Berlin)
Margaret Somers (University of Michigan)
Nikil Saval (N+1 Magazin)
James Hare, Moderation (RLS–NYC)

The Final Frontier: Tiefsee-Privatisierung und lokaler Widerstand
Samstag, 15:30pm-17:15 Uhr, Raum 1.65

Tiefseebergbau steht an vorderster Front der ökonomischen Ausbeutung der Ozeane. Küstennahe Siedlungen werden dabei als Versuchsgelände benutzt; die ökologischen, sozialen und ökonomischen Risiken bleiben unbekannt. Im Anblick dieser Risiken führen lokale Gruppen und Gemeinschaften den Widerstand an und fordern ein Ende dieses Extraktivismus, sollten keine geeigneten sozialen und ökologischen Standards eingehalten werden.

Kai Kaschinski (Fair Oceans)
Christina Tony (Bismarck Ramu Group, Papua-Neuguinea)
Christoph Spehr (DIE LINKE, Bremen)
Natassa Romanou, Moderation (NASA-Goddard Institute for Space Studies)

Flyer hier zum Download.

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VORSTELLUNG DES JUST TRANSITION RESEARCH COLLABORATIVE

Das Just Transition Research Collaborative (JTRC) ist ein gemeinsames Projekt des New Yorker Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des United Nations Research Institute for Social Development (UNRISD) und des University of London Institute in Paris (ULIP). Wir freuen uns, als ersten Schritt unserer Zusammenarbeit das WEITERLESEN

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Das Just Transition Research Collaborative (JTRC) ist ein gemeinsames Projekt des New Yorker Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des United Nations Research Institute for Social Development (UNRISD) und des University of London Institute in Paris (ULIP). Wir freuen uns, als ersten Schritt unserer Zusammenarbeit das Just Transition(s) Online Forum ankündigen zu können, in dem verschiedene Perspektiven zum Thema einer gerechten Energiewende („Just Transition“) hin zu einer kohlenstoffarmen Entwicklung vorgestellt werden sollen. Wir......
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