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NEWS / EVENTS


MARX200: JENSEITS VON SOZIALDEMOKRATIE UND KOMMUNISMUS
23.-24. Februar 2018 - New York

Fotos von dieser Veranstaltung hier.

Deutschland ist nicht nur der Geburtsort von Marx und Engels, sondern auch Ausgangpunkt einer starken Arbeiterbewegung. Deutsche Sozialisten gaben in der 2. Internationale bis 1914 den Ton an. Als es 1919 zum Bruch zwischen Kommunismus und Sozialdemokratie kam, definierte diese politische Trennlinie das Land auf lange Sicht. Im Zeitraums von 1949 bis 1989 verstand sich Westdeutschland als „soziale Marktwirtschaft“, während Ostdeutschland eine Planwirtschaft nach sowjetischem Vorbild aufbaute. Die Geschichtsschreibung orientierte sich überwiegend an den Fronten des Kalten Krieges und übersah häufig die Vielfalt linker Bewegungen, die seit 1956 existierten und von Anarchismus über Marxismus bis hin zur internationalen Neuen Linken reichten.

Ziel des RLS-Graduiertenkollegs ist es, die politische und organisatorische Vielfalt der Arbeiter- und linken sozialen Bewegungen zu fassen. Während des zweitägigen Workshops wollen wir die Bedeutunn dieser historischen Akteure und ihrer Agenden analysieren. Das Programm beginnt Freitagabend mit einer Keynote von Leo Panitch (York University, Toronto) sowie einer Diskussionsrunde mit Stephanie Luce (CUNY), Stephen Bronner (Rutgers University) und Frank Jacob (Queensboro College). Am Samstag stellen Jule Ehms, Richard Stoenescu, Sarah Langwald, David Bebnowski und Ralf Hoffrogge ihre Arbeiten zu Bewegungen, Institutionen und Persönlichkeiten der politischen Linken des 20. Jahrhunderts vor, die sich jenseits oder außerhalb „klassischer“ marxistischer Traditionen befinden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Das Program kann hier heruntergeladen werden. Um Anmeldung per Email an maria.starzmann@rosalux.org wird gebeten.

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung des New Yorker Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit dem RLS-Graduiertenkolleg.

 

PROGRAMM

Freitag, 23. Februar

JENSEITS VON SOZIALDEMOKRATIE UND KOMMUNISMUS
Linke und Arbeiterschaft in Deutschland und den Vereinigten Staaten

18:30-20:30 Uhr

Begrüßung: Jonathan Bach (The New School)
Keynote: Leo Panitch (York University, Toronto)
Diskussionsrunde: Stephanie Luce (CUNY); Stephen Bronner (Rutgers University); Frank Jacob (Queensboro College)
Moderation: Albert Scharenberg (RLS-NYC)

The New School (Orozco Room), 66 West 12th Street, New York, NY 10011. (Dieser Teil des Programms wird gemeinsam mit dem Global-Studies-Programm der New School organisiert.)

Im Anschluss an die Veranstaltung findet ein Empfang statt.

 

Samstag, 24. Februar

ALT UND NEU: ARBEITERSCHAFT UND NEUE LINKE
Präsentationen des RLS-Graduiertenkollegs

09:30-10:00 Uhr Eröffnung

Katrin Schäfgen (RLS-Studienwerk), Stefan Berger (Ruhr Universität Bochum)

10:00-12:00 Uhr Gewerkschaftsbewegung und Syndikalismus zwischen 1918 und 1939 in Deutschland und den Vereinigten Staaten

Jule Ehms: „Die Freie Arbeiter-Union Deutschlands: Syndikalismus in der Weimarer Republik“
Richard Stonescu: „Syndikalistische Bewegungen in Deutschland und den Vereinigten Staaten zwischen den Weltkriegen“
Kommentar: Oliver Schmidtke (University of Victoria, Canada)
Moderation: Stefan Berger

12:00-13:00 Uhr Mittagspause

13:00-15:00 Uhr Die Neue und die Alte Linke in Westdeutschland

Sarah Langwald: „Von der Konfrontation zur Zusammenarbeit:  Politische Gerechtigkeit gegenüber Kommunisten in Westdeutschland von 1949 bis 1968“
David Bebnowski: „Politische Diskurse und Kontroversen in West Berlins linken Zeitschriften von 1959 bis 1989“
Kommentar: Mary Nolan (NYU)
Moderation: Mario Keßler (Potsdam University, Germany)

15:00-16:00 Uhr Arbeit in der Krise

Ralf Hoffrogge: „Die Interpretation von Wirtschaftskrisen in britischen und deutschen Gewerkschaften: Eine vergleichende  Analyse“
Kommentar: Axel Fair-Schulz (SUNY Potsdam)
Moderation:  Maria Starzmann (RLS-NYC)

16:00 Uhr Schlusswort

Mario Keßler und Stefanie Ehmsen (RLS-NYC)

RLS–NYC Office, 275 Madison Ave., Suite 2114, New York, NY 10016

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