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NEWS / EVENTS


NORDAMERIKA-FORUM DER SOZIALÖKONOMIE UND SOLIDARWIRTSCHAFT
7. – 10. April 2016 - Detroit, Michigan

Photo Credit: Joi Ito, Flickr

Das New Yorker Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung beteiligt sich am Forum für das Internationale Netzwerk zur Förderung von Sozialökonomie und Solidarwirtschaft (International Network for the Promotion of Social Solidarity Economy), das vom 7. bis 10. April in Detroit, Michigan, stattfinden wird.

In den vergangenen Jahren haben Sozialökonomie und Solidarwirtschaft innerhalb der internationalen Linken wieder an Bedeutung gewonnen. Das breite Feld der Sozialökonomie und Solidarwirtschaft umfasst Arbeitnehmer, Konsumenten und produzierende Kooperativen ebenso wie Landestreuhandstellen, gemeinschaftliche Landwirtschaft und Gemeinschaftshöfe, Kreditgenossenschaften und gemeinschaftliche Finanzinstitutionen im Entwicklungsbereich sowie eine Reihe weiterer Organisationen, die versuchen, unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse zu demokratisieren. Sozialökonomie und Solidarwirtschaft gestalten die Grundlage einer Welt, in der wir leben wollen. Sie sind daher zugleich visionär, uralt und zutiefst pragmatisch – geschaffen, um die materiellen Bedingungen zu verbessern, die uns derzeit beschränken.

Das Forum bringt eine Reihe von Akteurinnen und Akteuren aus Nordamerika zusammen, um Kernthemen der Sozialökonomie und Solidarwirtschaft zu diskutieren und Ansatzpunkte politischer Zusammenarbeit zu identifizieren. Wichtige Fragen sind dabei, wie wir in diesem Feld eine Bewegung formen, die Solidarökonomie dekolonisieren und die Bekanntheit und Unterstützung wichtiger Projekte ausweiten können. Am 7. April werden wir darüber hinaus an einer Führung teilnehmen, in der vielversprechende Initiativen vorgestellt werden, die während Detroits Wirtschaftskrise enrstanden sind.

Wir werden innerhalb des Forums zwei Workshops ausrichten; mehr dazu unten. Für weitere Informationen zum Forum, zu Registrierung und logistischen Details, sei hier auf die Webseite des North American Social Solidarity Economy Forum verwiesen.

Finger in die Wunde: Kooperativen für Gerechtigkeit entlang der Achsen Hautfarbe und Einkommen

Kooperativen sind seit langem ein wichtiger Bestandteil des Kampfes um Gerechtigkeit entlang der Achsen „Race“ und Einkommen, von Bauernhöfen in Mississippi während der Bürgerrechtsbewegung bis zur Entwicklungsarbeit der Ureinwohner. Diese radikale Tradition hat im neoliberalen Zeitalter an Bedeutung gewonnen – als Gegenmaßnahme zu den beispiellosen Angriffen auf soziale Sicherungsnetze, zur Privatisierungswelle ehemals öffentlicher Dienstleistungen und zu den massenhafte Inhaftierungen als „Lösung“ von Arbeitslosigkeit und fehlender Gesundheitsversorgung. In den letzten Jahren entstanden Kooperativen von People of Color mit dem Ziel, Austeritätspolitik mit der Bildung von Sozialökonomie und Solidarwirtschaft entgegenzutreten. Dieser praxisbezogene Workshop richtet den Fokus auf drei Fallstudien, die uns zeigen, wie Basiskooperativen von People of Color für Gerechtigkeit mit Blick auf Hautfarbe und Einkommen kämpfen. Wie sind diese Kooperativen entstanden? Wie messen sie Erfolg? Welchen Herausforderungen begegnen sie?

Mit:
Jessica Gordon Nembhard, Autorin „Collective Courage“
Elandria Williams, Highlander Center
Aaron Tanaka, Center for Economic Democracy (TBC)
Ashley Scott, Chicago Teacher/Education Activist
Kazembe Balagun, RLS-Büro New York

Netzwerke und Bündnisse: Aufbau einer Koop-Bewegung über den Verkaufsraum hinaus

Durch die Schaffung demokratischer Alternativen zu konventionellen Geschäftsmodellen haben Kooperativen die dominanten Narrative neoliberaler Orthodoxie in Frage gestellt. Vielfach haben jedoch die Herausforderungen, die mit einem demokratischen Betrieb einhergehen, den Kooperativenmitgliedern so viel Energie geraubt, dass kaum mehr Zeit bleibt, ihr Leitbild auch über den Verkaufsraum hinaus zu bewerben. Erfolgreiche Netzwerke und Bündnisse können uns mit der verbindenden Unterstützung versorgen sowie Kooperativenangestellte zusammenbringen oder diese mit anderen Teilen der Solidarökonomie vernetzen und in übergeordnete politische Prozesse einbinden. Ineffiziente bzw. gescheiterte Netzwerke und Bündnisse bergen hingegen die Gefahr, den Mitgliedern Zeit zu rauben, ohne dies mit Vorteilen aufwiegen zu können. Was macht ein gutes Koop-Netzwerk oder -Bündnis aus? Was sind Fallstricke und Herausforderungen, die es zu umgehen oder bewältigen gilt?

Mit:
Laura Smoot, Network of Bay Area Worker Cooperatives
Esteban Kelly, US Federation of Worker Cooperatives
Emily Kawano, RIPESS & US Solidarity Economy Network
Ethan Earle, RLS-Büro New York

Wir sind auch Mitveranstalter eines der Plena: Eine Bewegung für Sozialökonomie und Solidarwirtschaft aufbauen

Mit:
Laura Flanders, The Laura Flanders Show/grit.tv
Emily Kawano, RIPESS & US Solidarity Economy Network
Esteban Kelly, US Federation of Worker Cooperatives

Registrierung für die Veranstaltung hier.

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VORSTELLUNG DES JUST TRANSITION RESEARCH COLLABORATIVE

Das Just Transition Research Collaborative (JTRC) ist ein gemeinsames Projekt des New Yorker Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des United Nations Research Institute for Social Development (UNRISD) und des University of London Institute in Paris (ULIP). Wir freuen uns, als ersten Schritt unserer Zusammenarbeit das WEITERLESEN

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Das Just Transition Research Collaborative (JTRC) ist ein gemeinsames Projekt des New Yorker Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des United Nations Research Institute for Social Development (UNRISD) und des University of London Institute in Paris (ULIP). Wir freuen uns, als ersten Schritt unserer Zusammenarbeit das Just Transition(s) Online Forum ankündigen zu können, in dem verschiedene Perspektiven zum Thema einer gerechten Energiewende („Just Transition“) hin zu einer kohlenstoffarmen Entwicklung vorgestellt werden sollen. Wir......
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