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NEWS / EVENTS


AKTIVISTEN IN DER STADTREGIERUNG: WAS WIR VON BARCELONA LERNEN KÖNNEN
31. März 2018 - Brooklyn, NY

In den Lokalwahlen von Barcelona im Jahr 2015 kamen erstmals Aktivisten aus basisdemokratischen Bewegungen an die Macht. Unter der Führung der linken Bürgermeisterin Ada Colau hielten sie Einzug in das Rathaus von Barcelona. Dieses munizipalistische Projekt wirft grundlegende Fragen darüber auf, wie Städte angesichts vielfacher Krisen zu Katalysatoren sozialen Wandels werden können, wie Entscheidungsfindungsprozesse tiefgreifend demokratisiert werden können und wie wir mit den Spannungen zwischen Aktivisten, Gesetzgebern und gewöhnlichen Bürgern umgehen sollen.

In dieser Veranstaltung zeigen wir einen kurzen Film gefolgt von einer Diskussionsrunde mit drei führenden Aktivisten aus Barcelona, die maßgeblich an den munizipalistischen Experimenten auf der Ebene der Stadt- und Kommunalregierung beteiligt sind. Die Ereignisse von Barcelona, die weltweit Wähleraufstände angeregt haben, sind ein einzigartiges Beispiel einer Politik, die sich an den Belangen der Bevölkerung orientiert. Diese reichen vom zunehmenden Einfluss des Feminismus und der militanten Wohnungsbewegung über neue digitale Technologien, die die politische Teilhabe fördern, bis hin zu einem wachsenden Netzwerk von Arbeitergenossenschaften in der solidarischen Ökonomie. Zugleich zeigen uns diese Projekte aber auch die Herausforderungen auf, denen wir in der Weiterentwicklung des Munizipalismus begegnen.

MIT:
Gala Pin ist Gründungsmitglied der zivilgesellschaftlichen Plattform Barcelona en Comú und Stadträtin für Teilnahme am Historischen Zentrum Barcelona. Seit 2003 in Barcelona wohnhaft, war Pin aktiv am Kampf um das soziale Recht auf angemessenen Wohnraum durch die Plattform für Betroffene der Immobilienkrise (Plataforma de Afectados por la Hipoteca/PAH) beteiligt. Seit 2009 hat sie zu Themen wie Internetrechten und –freiheiten sowie Technopolitik und Onlinedemokratie gearbeitet. Als Stadtratsmitglied ist der Kampf gegen die Gentrifizierung einer ihrer politischen Schwerpunkte.

Eva Alfama ist Mitglied von Barcelona en Comú und arbeitet zusammen mit dem Gala Pins Team im lokalen Bezirksrat zu Themen von Gesundheit und sozialen Rechten. Als Wissenschaftlerin hat sie sich auf Fragen zu Gender- und Gleichstellungsrichtlinien spezialisiert. Sie ist in der feministischen Bewegung aktiv.

Ernesto Morales ist Sozialarbeiter, Soziologe, Wissenschaftler und Trainer am Institute of Government and Public Policies (IGOP) an der Autonomen Universität Barcelona. Seine politische Tätigkeit konzentriert sich auf Gemeinwesensarbeit, zivilgesellschaftliche Beteiligung und das Empowerment der Stadt. Er hat die munizipalistische Platform Guanyem mitbegründet, die später zu Barcelona en Comú wurde und 2015 die Wahlen gewann.

WANN:
Samstag, 31. März, 18-20 Uhr

WO:
Starr Bar
214 Starr Street, Brooklyn 11237

Siehe eine unserer neuesten Publikationen zum Thema „Munizipalismus in Spanien: Von Barcelona nach Madrid und darüber hinaus” von Vicente Rubio-Pueyo. Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

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(c) Luca Abbiento

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