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DIE LAGE DER US-GEWERKSCHAFTEN
Sean Sweeney - Oktober 2012

Photo credits: Department of Labor, flickr

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Seit der Wahl Ronald Reagans zum Präsidenten der USA und dem nachfolgenden Beginn der neoliberalen Ära in den frühen 1980er Jahren haben die Gewerkschaften in den Vereinigten Staaten einen stetigen Rückgang erlitten. Heute ist weniger als einer von zehn Arbeitern im Besitz einer Gewerkschaftskarte – im Jahr 1953 waren noch mehr als ein Drittel gewerkschaftlich organisiert.

Am Verhandlungstisch sind die Gewerkschaften seit einer Generation in der Defensive, und Vertragsverhandlungen haben in der Regel für Zugeständnisse der Gewerkschaften an die Arbeitgeber gesorgt – dies betrifft die Gesundheitsvorsorge, Rentenansprüche und Lohnniveaus.

Darüber hinaus ist die Schwächung der Gewerkschaftsbewegung eine grundlegende Ursache für die Umverteilung von unten nach oben. In den letzten drei Jahrzehnten sind die Löhne der Arbeiter im Grunde stagniert oder sogar gesunken, während die Einkommen der oberen 10 Prozent, und vor allem die der oberen 1 Prozent, sprunghaft angestiegen sind.

Im Zuge der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Sparpolitik den Druck, dem sich Gewerkschaften gegenübersehen, weiter erhöht. Durch Republikaner geführte Angriffe auf die Gewerkschaften des öffentlichen Sektors – die letzte Hochburg der US-Gewerkschaften – haben zugenommen. Rechtsorientierte Gouverneure wie Scott Walker in Wisconsin stellen die Existenz der Gewerkschaften als effiziente Organisationen in Frage.

Wie auch immer, zur gleichen Zeit haben diese Angriffe innerhalb der Gewerkschaften ein neues Krisengefühl erzeugt. In den Gewerkschaften, wie auch innerhalb der US-Linken, ist die Debatte über die Zukunft der organisierten Arbeiterbewegung in vollem Gange. Eine Möglichkeit, die rechtsorientierten Attacken abzuwehren, war es bisher, mehr Ressourcen in die politische Organisation und den Aufbau von Bündnissen mit anderen Bewegungen (beispielsweise mit solchen für die Rechte von Immigranten und, in jüngerer Zeit, mit der Occupy-Bewegung) zu stecken. Andererseits ziehen die Gewerkschaften viel Kritik dafür auf sich, dass ihr Ansatz begrenzt ist und sie nicht vorbereitet sind auf die Entwicklung einer eindeutigen klassenbasierten und kapitalunabhängigen Politik und Orientierung.

Sean Sweeney, Direktor des Global Labor Institute an der Cornell University, analysiert die jüngste historische Entwicklung sowie den aktuellen Zustand der US-Gewerkschaften. Er erörtert sowohl die gewaltigen Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, also auch die derzeitigen Möglichkeiten für neue Allianzen und Organisationsstrategien. Er argumentiert, dass die Zukunft der organisierten Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten von der Fähigkeit der Gewerkschaften abhängen wird, eine dezidiert neue Botschaft und Politik zu entwickeln, um die 90% der Arbeiterinnen und Arbeiter anzusprechen, die bisher keiner Gewerkschaft angehören.

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