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NEWS / EVENTS


WIR SIND DAS VOLK
Oktober-November 2019 - New York City

Demokratischer Sozialismus 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer.

Herbst 1989 war für die ehemalige Deutsche Demokratische Republik (DDR) ein Moment des Umbruchs. Viele DDR-Bürger*innen waren bereits nach Westdeutschland migriert, um den staatlichen Repressionen zu entgehen. So kamen am 4. November beinah eine halbe Millionen DDR-Bürger*innen am Alexanderplatz in Berlin zusammen, um friedlich für die Demokratisierung des sozialistischen Staates zu demonstrieren. Der von Theaterschauspieler*innen und Künstler*innen organisierte Protest war die erste Demonstration, die nicht von der DDR-Regierung kontrolliert wurde. Dabei forderten die Bürger*innen keine Auflösung, sondern eine Reformierung der DDR. Sie verlangten Meinungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und demokratische Teilhabe. Fünf Tage später, am 9. November 1989, fiel die Mauer. Dies ebnete den Weg für die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.

Das New Yorker Büro der Rosa Luxemburg Stiftung greift in dieser dreiteiligen Veranstaltungsreihe die politischen Veränderungen auf, die sich vor 30 Jahren in Deutschland vollzogen haben. In Gesprächen mit verschiedenen Referent*innen werden wir darüber diskutieren, wie ein demokratischer Sozialismus aussehen sollte und wie er in Zukunft funktionieren kann.

„WIR SIND DAS VOLK“-SERIE

Donnerstag, 31. Oktober | „Stell dir vor es wäre Sozialismus und niemand geht weg!“
Das berühmte Zitat der ostdeutschen Autorin Christa Wolf (1929-2011) deutet auf die Möglichkeit hin, den Traum vom Sozialismus zu verwirklichen – einen Sozialismus, der es den Menschen erlaubt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es ist eine Version von Sozialismus ohne staatliche Repressionen, in der allen Bürger*innen grundlegende Rechte, wie Meinungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, garantiert werden. Christa Wolf, die eine der Redner*innen bei der friedlichen Demonstration am 4. November 1989 in Ost-Berlin war, verlangte eine revolutionäre Erneuerung von Grund auf. Wolf sagte, „Unten und oben wechseln ihre Plätze in dem Wertesystem. Und dieser Wechsel stellt die sozialistische Gesellschaft vom Kopf auf die Füße.“

In der Podiumsdiskussion mit John W. Borneman (Princeton University), Andreas Günther (RLS–NYC), Stefan Liebich (MdB, Die Linke) und Megan Svoboda (DSA National Political Committee) wird ein Blick zurück auf die Zeit der friedlichen Proteste in der DDR kurz vor dem Fall der Mauer 1989 geworfen. Wir werden sowohl die historische Bedeutung dieser Ereignisse als auch die Implikationen der Forderung nach demokratischem Sozialismus für damals und heute diskutieren.

Donnerstag, 31. Oktober um 18 Uhr
Rosa Luxemburg Stiftung—NYC Office
275 Madison Avenue, Suite 2114
New York, NY 10016

Einlass ist um 17:30 Uhr. Ein kleiner Empfang wird ausgerichtet. Der Eintritt ist frei, wir bitten jedoch hier um Anmeldung.

Sonntag, 10. November | Coming out (Filmvorführung)
Klicken Sie hier für weitere Informationen.

Dienstag, 12. November | Als die Mauer fiel: Jüdische Identitäten in der DDR
Klicken Sie hier für weitere Informationen.

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