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KARTOGRAPHIE DER LINKEN
Progressive Politik in den Vereinigten Staaten
Ethan Young - November 2012

Photo credits: zabdiel, flickr

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Occupy Wall Street brach wie eine Naturgewalt über die US-Linke herein. Nur ein Jahr nach Geburt der Bewegung gibt es kaum eine linke Institution oder Strömung, die nicht in irgendeiner Weise von ihr beeinflusst worden wäre. Dieser Einfluss mag im Rückblick die Erinnerungen an die Linke, wie sie vor September 2011 bestand, beschönigen.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Die linke politische Landschaft in den USA war karg. Die US-Linke hat kein zentrales politisches Zugpferd und nur geringen und prekären Rückhalt in der Demokratischen Partei. Das kulturelle Gedächtnis der linken sozialen Bewegungen war von dem Aufstieg Reagans und dem Rechtsschwenk der Republikaner in den 1980er Jahren ausgelöscht worden. Zudem hatte der Zusammenbruch der Sowjetunion die neoliberale Behauptung verstärkt, es gäbe keine gesellschaftlichen Alternativen („There Is No Alternative“). Zurück blieb eine US-Linke, die nachhaltig geschwächt und von den Erfolgen ihrer Vergangenheit abgeschnitten war. Zersplitterung und geringe öffentliche Sichtbarkeit prägten die folgenden Jahrzehnte.

Dennoch hat die Linke einen Platz in der Geschichte und Gesellschaft der USA. Ihr Aktivismus spielte eine entscheidende Rolle, von der Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei und der sozialistischen Bewegung über die Schaffung des Rooseveltschen New Deal bis hin zu einer Reihe von Bürgerrechts- und Umweltschutzreformen in den 1960er und 70er Jahren. Obgleich sie bisweilen erfolglos blieb, war die US-Linke zweifellos eine wichtige Kraft bei der Aufdeckung und Bekämpfung diverser Widersprüche und Skandale des amerikanischen Kapitalismus. Am Vorabend der Occupy-Bewegung war die US-Linke also präsent, in all ihrer zersplitterten und dysfunktionalen Pracht zwar, aber dennoch präsent.

Der folgende Beitrag des Autors und Aktivisten Ethan Young aus dem Sommer 2011 beschreibt detailliert den Zustand der US-Linken vor dem Beginn von Occupy Wall Street. Auch wenn sein Urteil entschlossen und gelegentlich schonungslos ist, steht bei ihm die Überzeugung im Mittelpunkt, dass die Zersplitterung der Linken überwunden werden kann. Die zumindest vorübergehende Wiedervereinigung verschiedener Strömungen unter dem Banner der Occupy-Bewegung mag über die Aktualität dieser Botschaft hinwegtäuschen. Ihre Bedeutung wird jedoch durch die Tatsache unterstrichen, dass, wenn man über den strahlenden Glanz der Occupy-Bewegung hinaus sieht, ein Großteil der linken politischen Szene im Wesentlichen gleich geblieben ist. Das Nachwort, das der Autor mehr als ein Jahr nach Beginn von Occupy Wall Street geschrieben hat, gibt den Leserinnen und Lesern auch eine Vorstellung davon, wie diese Szene in den kommenden Jahren aussehen könnte.

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