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SOZIAL-ÖKOLOGISCHE TRANSFORMATION
Energiepolitik in Lateinamerika und Europa
Ulrich Brand, Marlis Gensler und Alexandra Strickner - Juli 2012

Photo Credits: Kevin Dooley, Flickr

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Das Energiesystem spiegelt die Krisen und Widersprüche des Kapitalismus. Fossile Brennstoffe dominieren weiterhin das globale Energiesystem und steigern die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre in alarmierendem Ausmaß. Öl-, Kohle- und Erdgasunternehmen nutzen ihre wirtschaftliche Macht, um mit Hilfe gefährlicher und umweltschädlicher Verfahren wie Fracking, Tiefseebohrungen und der Verarbeitung von Teersanden auf zuvor unerschlossene Energieressourcen zuzugreifen. Doch trotz einer Extraktion in Rekordhöhe bleiben 1,5 Milliarden Menschen ohne Zugang zu Elektrizität.

Ganz offensichtlich brauchen wir eine Energiewende, um eine Umweltkatastrophe zu verhindern. Doch wie soll diese Wende aussehen? Im öffentlichen Diskurs wird die Last allzu oft nur Individuen auferlegt, die ihre Gewohnheiten ändern sollen – als ob in erster Linie persönliches Verhalten verantwortlich für die CO2-Emissionen wäre. Wer gesunden Menschenverstand einsetzt, sieht, wie lächerlich diese sogenannten Lösungen sind: Während Wissenschaftler vor dem Zusammenbruch der Zivilisation warnen, soll die Rettung darin liegen, dass wir unsere Glühbirnen auswechseln.

Eine kollektive Antwort ist also notwendig, doch diese kann verschiedene Formen annehmen. Grüner Kapitalismus beispielsweise schlägt die Bewahrung bestehender Wirtschaftsbeziehungen vor und verlangt markt-basierte Lösungen für eine Krise, die durch den Markt selbst verursacht wird. Der „Green New Deal“ hingegen nimmt eine kompromissbereite Mitte-Links-Position ein und versucht, die Wirtschaft zum Wohle aller Menschen „grüner“ zu machen, ohne allerdings die bestehenden Machtverhältnisse zu durchbrechen. Angesichts der ernsten Bedrohung des Klimawandels und der vor uns liegenden Herausforderungen halten wir keinen dieser Ansätze für angemessen.

Wollen wir die Abwendung eines katastrophalen Klimawandels und gleichzeitig eine gerechtere Verteilung der Vorteile von Energieressourcen, brauchen wir eine faire, nachhaltige und demokratische Energiewende. Aus diesem Grund engagiert sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung für eine sozial-ökologische Transformation. So unterstützt die RLS-NYC die Gründung der Initiative Gewerkschaften für Energiedemokratie, während die RLS Brüssel in Zusammenarbeit mit der Universität Wien und dem Renner-Institut eine Konferenz veranstaltet hat, auf der europäische und lateinamerikanische Vertreter sozialer Bewegungen, politischer Parteien , Stiftungen und Universitäten ihre Erfahrungen und Einschätzungen der Energiewende vorstellten und diskutierten. In diesem Bericht beschreiben Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Konferenz die Energiekämpfe in ihrer Region und diskutieren die Voraussetzungen für eine sozial-ökologische Transformation, mit denen sich die Linke auseinandersetzen muss.

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