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DER LANGE KAMPF DER AMAZONBESCHÄFTIGTEN
Labor des Widerstands
Jörn Boewe und Johannes Schulten - Januar 2017

Illustration: Mélanie Heddrich

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Von Jörn Boewe und Johannes Schulten. Seit über drei Jahren kämpfen die Angestellten von Amazon in Deutschland für einen Tarifvertrag. Auch wenn sie – trotz 100 Streiktagen – noch nicht gewonnen haben, steht ihr Arbeitskampf beispielhaft für Beschäftigte im Niedriglohnsektor, die es mit einem Weltkonzern aufnehmen. Der Konflikt bei Amazon wurde so zu einen „Labor des Widerstands“, in dem wichtige Lektionen gelernt wurden, nicht nur mit Blick auf den Widerstand gegen niedrige Löhne und prekäre Beschäftigung, sondern auch für Beschäftigte in anderen europäischen Niederlassungen von Amazon.

Überall in Europa hat Amazon eine extrem gewerkschaftsfeindliche Haltung eingenommen, aber gewerkschaftlicher Widerstand formiert sich dennoch an verschiedenen Orten – in Polen, Frankreich, Großbritannien, Spanien und anderswo. Transnationale Netzwerke von Beschäftigten und der Austausch von Erfahrungen sind eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen grenzüberschreitenden Arbeitskampf.

Die vorliegende Studie ist das Ergebnis intensiver Recherche durch die Journalisten Jörn Boewe und Johannes Schulten über die Unternehmensstrukturen von Amazon. Die Autoren haben sich dabei sowohl mit gewerkschaftlichem Widerstand in Deutschland, als auch mit den Perspektiven grenzüberschreitender Aktionen von Amazon-Beschäftigten befasst. Ihre Untersuchung basiert unter anderem auf einer Reihe von Interviews mit Streik-Aktivisten sowie der Teilnahme an mehreren Gewerkschaftstreffen. Seit März 2016 – als die Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Veranstaltung zu Amazon organisierte – wurden über 6000 Exemplare der deutschsprachigen Ausgabe dieser Studie vertrieben. Sie wurde auf verschiedenen Begleitveranstaltungen der Streikaktionen bei Amazon in Deutschland sowie mit Beschäftigten vor Ort diskutiert.

Diese überarbeitete und aktualisierte Ausgabe in englischer Sprache soll die Erkenntnisse nun einem Publikum von Gewerkschaftlern und ihren Verbündeten in Europa, Nordamerika und darüber hinaus zugänglich machen und zur Entwicklung von transnationalen Gewerkschafts-Perspektiven beitragen. Unternehmen wie Amazon sind „Global Players“; Beschäftigte und ihre Gewerkschaften versuchen der Macht dieser Weltkonzerne internationale Solidarität entgegenzusetzen und sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen. Die Bewegung ist noch jung, doch sie gewinnt an Stärke. Ihre konkreten Erfahrungen können uns viel über die Aktualität transnationaler gewerkschaftlicher Organisierung lehren.

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